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Preisverleihung
Bundeswirtschaftsminister Glos hielt die Festrede.

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ZDH-Präsident Kentzler, Wirtschaftsminister Glos, BDA-Präsident Hundt, DIHK-Hauptgeschäftsführer Wansleben

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Preisträger, Präsidenten und Wirtschaftsminister Glos (2.v.r.)


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Kurzportrait der Preisträger 2006,
Langenbach & Bergmann,
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Kurzportrait der Preisträger 2006,
Jäger Direkt GmbH
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Kurzportrait der Preisträger 2006,
3M Deutschland GmbH,
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Die Preisträger - Wettbewerb 2006

Bildung, Bildung, Bildung. Zum sechsten Mal seit 2001 zeichnete die Initiative Freiheit und Verantwortung am 11. Dezember 2006 drei Unternehmen für herausragendes gesellschaftliches Engagement aus, und alle Preisträger des Jahres 2006 widmen sich Projekten mit Schülern.

„Unternehmer greifen sehr wohl die gesellschaftlichen Probleme auf, die sich insbesondere im Bildungsbereich verschärft haben“, betonte Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt bei der Preisverleihung, die vor 300 Gästen am Pariser Platz neben dem Brandenburger Tor in Berlin stattfand.

Geladen hatten die Träger der Initiative, zu der neben der WirtschaftsWoche die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft gehören: die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH). Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler hat sich die Initiative Freiheit und Verantwortung zum Ziel gesetzt, das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen zu fördern und dem mit einer jährlichen Preisverleihung „ein Gesicht zu geben“ (Hundt).

Auf diese Weise, lobte Bundeswirtschaftsminister Michael Glos in seiner Festrede, „findet unser System der sozialen Marktwirtschaft Anerkennung“. Viele Unternehmen würden in der Öffentlichkeit in ein schlechtes Licht gerückt, in das sie nicht gehörten. Wirtschaftsminister Glos nutzte die Preisverleihung, um über den Geehrten hinaus allen Unternehmen zu danken, die dem Ausbildungspakt in diesem Jahr zu seinem „ungeheuren Erfolg“ verholfen und deutlich mehr Lehrstellen bereitgestellt hätten.

DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun würdigte in seiner Laudatio in der Kategorie „Kleine Unternehmen“ das Architekturbüro langenbach + bergmann aus Köln. Die Preisträger nutzten ihre Kompetenz, um ehrenamtlich seit 1997 trostlos gestaltete Schulhöfe in naturnahe und abwechslungsreiche Erlebnis- und Begegnungslandschaften zu verwandeln. Dabei arbeiten die Architekten mit Schülern, Eltern und Fördervereinen zusammen. Mit Natursteinen eingefasste Pflanzen und bunt gestrichene Bänke strahlten motivierende Fröhlichkeit auf die Schüler aus. Und Jugendliche, die schon früh ihre Lebensräume mitgestalteten, so Braun, würden auch als Erwachsene ihre Umwelt respektvoll und verantwortlich behandeln.

In der Kategorie „Mittlere Unternehmen“ würdigte ZDH-Präsident Otto Kentzler die Jäger Direkt GmbH & Co. KG für ihr Strahlemann-Projekt. Die elektrotechnische Firma hat im hessischen Reichelsheim ein Netzwerk von Unternehmen und gesellschaftlichen Organisationen geschaffen, das lernschwachen Schülern Paten als Betreuer zur Verfügung stellt, Praktika anbietet und auch Ausbildungsplätze verschafft. Damit gehe die Firma Jäger ein Grundproblem an, so Kentzler, nämlich die unzureichende Vorbildung und Motivation vieler Jugendlicher, die einer Ausbildung häufig im Wege stünden.

Eine andere Zielgruppe hat das Technologieunternehmen 3M Deutschland mit seinem Projekt „Unternehmen Schule“ im Fokus, auf das BDI-Hauptgeschäftsführer Ludolf v. Wartenberg die Laudatio hielt. Ziel von „Unternehmen Schule“ ist es, bei Schülern das Interesse für technisch-naturwissenschaftliche Fächer zu wecken. In Seminaren, Workshops und Praktika geben 3M-Mitarbeiter Einblicke in die Welt der Technik. Offenbar mit großem Erfolg: Einige so geförderte Schüler gewannen bereits Preise beim Wettbewerb „Jugend forscht“. V. Wartenberg: „3M zeigt vorbildhaft, wie Unternehmenskompetenzen gemeinnützig eingesetzt werden können.“ 3M und die anderen ausgezeichneten Unternehmen würden – im durchaus wohlverstandenen Eigeninteresse – helfen, eine der größten Herausforderungen Deutschlands zu bewältigen, die Bildung und damit die Chancen der jungen Generation zu verbessern.


Zu den von der Jury nominierten Unternehmen zählten:

Heinz Geckler aus Ofterdingen
Projekt: „Patenschaft für die Klasse 7 der Hauptschule Ofterdingen“

ComputerTrainingsCenter Ulrich Seidel
Projekt: „Senioren, Jugend & Computer

Ostsächsische Baugesellschaft OBAG
Projekt: „Ein Unternehmen als Partner der Jugend“

WALL AG
Projekt: „Rechenfix & Wortgewandt“ – Elitenförderung im Problemkiez

Berliner Verkehrsbetriebe
Projekt: „Praxistag Bus, Bahn, Tram“ – Verkehrserziehung für Kinder

Deutsche Bahn AG
Projekt: „Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt“

 

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