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Preisverleihung
Preisträger und Laudatoren am 15. Dezember 2005 .


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Die Verleihung des Preises Freiheit und Verantwortung 2005 fand am 15. Dezember in Berlin, Dresdner Bank am Pariser Platz .


Download:

Kurzportrait der Preisträger 2005,
Schulten & Weyland,
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Kurzportrait der Preisträger 2005,
Mai & Sohn
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7,7 MB
Kurzportrait der Preisträger 2005,
Daimler Chrysler,
mpg-Datei, 9,1 MB

Hinweis zu den Filmdateien:
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Die Preisträger - Wettbewerb 2005

Der Chef des Bundeskanzleramtes und Minister für besondere Aufgaben, Thomas de Maizière, hat am 15. Dezember 2005 in Berlin den Preis "Freiheit und Verantwortung" verliehen. Den Preis erhielten die Unternehmen DaimlerChrysler AG in Stuttgart, Heinrich Mai & Sohn GmbH in Düsseldorf und ORG. BERATUNG Schulten & Weyland in Wuppertal für ihr herausragendes gesellschaftliches Engagement.  Der Minister würdigt in seiner Festrede das gesellschaftliche Engagement der Preisträger. De Maizière: "Das bürgerschaftliche Engagement von Unternehmen in modernen Volkswirtschaften ist eine wichtige Voraussetzung für mehr Freiheit und für einen schlanken Staat. Ihr Einsatz ist damit ein wichtiger Beitrag für das, was die Bundeskanzlerin in ihrer Regierungserklärung mit dem Ziel einer modernen Bürgergesellschaft beschrieben hat. Der Staat muss - und kann - nicht alles machen, wenn es um den Erhalt und die Stärkung der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland geht."

De Maizière lobte auch die von den Spitzenverbänden und der WirtschaftsWoche getragene Initiative: "Ohne die Initiative Freiheit undVerantwortung selbst würde die Breitenwirkung des vielfältigen unternehmerischen Engagements viel geringer ausfallen. Ich finde: Eigentlich müssten die Initiatoren dieser Veranstaltung einmal selbst mit ihrem Preis ausgezeichnet werden."
De Maizière zeigte sich "sehr zuversichtlich, dass Freiheit und Verantwortung in Deutschland eine Renaissance erleben werden". Es sei erfreulich, wie viele Unternehmen sich neben ihrem betrieblichem Erfolg auch gesellschaftlichen Aufgaben verpflichtet fühlen. Die Palette des Engagements sei außerordentlich breit. Besonders erwähnte der Kanzleramtsminister Unternehmen, die sich für eine bessere Betreuung, Bildung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen einsetzen. Gerade die benachteiligten Jugendlichen müssten endlich wieder eine echte Chance auf dem Arbeitsmarkt erhalten. De Maizière betonte, dass gesellschaftliches Engagement von Unternehmen eine mehrfache Rendite bringe. Ein solches Engagement nütze den Unternehmen selber und trage zu einer positiveren Wahrnehmung der Wirtschaft in unserer Gesellschaft bei. Sie zeigten ganz handfest, dass wirtschaftlicher Gewinn für ein Unternehmen auch einen echten Gewinn für viele außerhalb des Unternehmens bedeutet.

BDI-Hauptgeschäftsführer Ludolf v. Wartenberg betonte die gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen. „Ziel des Wettbewerbs ist es, vorbildliches bürgerschaftliche Engagement von Unternehmen herauszustellen und zur Nachahmung zu empfehlen. Mit dem Preis wollen wir die Unternehmen ermutigen, ihre Kreativität und ihren Einfallsreichtum zur Lösung gesellschaftlicher Probleme einzusetzen. Dabei benötigen die Unternehmen Freiheit für ihre Tätigkeit.“

Mehr als dreihundert Unternehmen haben sich bisher um den Preis beworben. Auswahlkriterien sind die vorbildliche Zusammenarbeit mit Partnern, Wirkung und Dauerhaftigkeit sowie die effiziente Kombination gesellschaftlicher Vorhaben mit der Kernkompetenz der Unternehmen.


In drei unterschiedlichen Kategorien gewannen 2005 nachstehende Unternehmen mit folgenden Projekten den Preis:
Kategorie „Kleine Unternehmen“: die ORG. BERATUNG Schulten & Weyland mit dem Projekt „Stadtteilarbeit Elberfelder Nordstadt / Wuppertal“. Sie gründete den Verein „Unternehmer/innen für die Nordstadt“, der die positiven Aspekte des Viertels ins Bewusstsein rücken, das interkulturelle Zusammenleben fördern und die Eigenverantwortung der Bewohner stärken will. Kunstausstellungen, Stadtteiltreffen, Projektarbeiten und ein „Ölbergfest“ trugen dazu bei, soziale, kulturelle und kreative Potentiale des Viertels zu aktivieren.
Kategorie „Mittlere Unternehmen“: die Heinrich Mai & Sohn GmbH mit ihrem Projekt „KidsKlinik – Wir putzen sie heraus“. Das Projekt hat sich die kinderfreundliche Gestaltung bzw. Renovierung von Kinderklinken und -stationen zum Ziel gesetzt. Ehrenamtliche Kooperationspartner stellen Arbeitsleistungen und Materialien kostenlos zur Verfügung. Seit dem Projektstart 2004 in Bochum wurden Kliniken in Heilbronn, Leer, Berlin, Nürnberg und Kassel in das Programm einbezogen. Das Vorhaben ist bundesweit und langfristig angelegt und exemplarisch für bürgerschaftliches Engagement.
Kategorie „Große Unternehmen“: die DaimlerChrysler AG mit ihrem 2003 gemeinsam mit der UNESCO ins Leben gerufenen Projekt „Mondialogo – Interkultureller Dialog und Austausch». Das Vorhaben richtet sich weltweit an Schüler, Studenten, Lehrer und alle an kulturellem Austausch Interessierten. Ziel des Projekts ist der Dialog als Grundlage für Verständnis und Toleranz und damit die Vermittlung der kulturellen Vielfalt. Mondialogo organisiert einen internationalen Schülerwettbewerb, vergibt einen Engineering Award an Studenten für Lösungen technischer Probleme in Entwicklungsländern und bietet ein Internetportal sowie das viersprachige Mondialogo Magazin an. Das Projekt ist auf mehrere Jahre angelegt und trägt beispielhaft dazu bei, den Sinn für andere Kulturen zu stärken, neue Netzwerke zu schaffen und den weltweiten Wissenstransfer zu fördern.
In den engeren Kreis der Nominierten berief die Jury in den Kategorien
Kleine Unternehmen:
Alpha Straßenbau GmbH mit dem Projekt „Berufsausbildung benachteiligter Jugendlicher“
Michael Grübel KG mit dem Projekt „Michael Grübel helfende Hände"
Mittlere Unternehmen:
KAEFER Isoliertechnik GmbH & Co. KG mit dem Projekt „KAEFER Aids Relief Programm (KARP)"
Wall AG mit ihrem Gesamtengagement für die Stadt Berlin
Große Unternehmen:
AXA Konzern AG mit dem Projekt "AXA von Herz zu Herz e.V."
Herlitz PBS AG mit dem Projekt "BildungsCent e.V."

 

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