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Preisverleihung
Bundesratspräsident Matthias Platzeck bei der Preisverleihung am 14. Dezember 2004 im Französischen Dom Berlin.


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Vertreter des Telekom-Projekts "Nummer gegen Kummer" bei der Preisverleihung am 14. Dezember 2004 im Französischen Dom in Berlin.


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Kurzportrait der Preisträger 2004,
Malermeister AHLE GmbH,
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Kurzportrait der Preisträger 2004,
Volksbank Hellweg
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Kurzportrait der Preisträger 2004,
Telekom,
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Die Preisträger - Wettbewerb 2004

Bundesratspräsident Matthias Platzeck, die vier Präsidenten der Spitzenorganisationen der deutschen Wirtschaft und WirtschaftsWoche-Chefredakteur Stefan Baron zeichneten am 14. Dezember 2004 Berlin die Gewinner des Preises „Freiheit und Verantwortung“ für herausragendes gesellschaftliches Engagement von Unternehmen aus. Der von BDA, BDI, DIHK und ZDH sowie der WirtschaftsWoche ausgelobte Preis ging in diesem Jahr an die Malermeister Ahle GmbH, an die Volksbank Hellweg und an die Deutsche Telekom AG.

Der brandenburgische Ministerpräsident Platzeck würdigte in seiner Festrede das gesellschaftliche Engagement der Preisträger. Viele Menschen hätten von einer guten, am Gemeinwohl orientierten Idee dieser Unternehmen profitiert. Platzeck sieht die Preisverleihung auch als Beleg dafür, dass gesellschaftliches Engagement nicht nur von finanzstarken Unternehmen ausgeht. „Auch ohne zusätzliche finanzielle Mittel aus einem millionenschweren Sonderetat können Unternehmer ihr soziales Herz, ihr Interesse an der Gesellschaft und ihr Bewusstsein für Mensch und Umwelt unter Beweis stellen.“ Gut durchdachtes, gezieltes unternehmerisches Engagement komme dem Staat wie der Gesellschaft zu Gute. Dieter Philipp, Präsident des Zentralverbandes Deutschen Handwerks betonte, dass die Wirtschaft aus Verantwortungsbewusstsein und Eigeninteresse Brücken in die Gesellschaft baue. „Dass diese Brücken in großer Zahl gebaut werden, haben wir in den vergangenen vier Jahren seit Bestehen unserer Initiative mit über 300 Bewerbungen eindrucksvoll belegen können" , so Philipp.

Preisträger in der Kategorie „Kleine Unternehmen“ ist das Projekt „Farbenkult- Kunst am Bau- Graffiti als Kunstform“ der Malermeister AHLE GmbH . Durch dieses Projekt macht der Malermeister Ahle einerseits auf die Kriminalisierung und andererseits auf den künstlerischen Wert von Graffitis aufmerksam. Jugendliche erhalten die Möglichkeit, öffentliche Wände „legal“ zu besprühen, beispielsweise eine fünfzig Meter lange Klostermauer. Das Vorhaben hat bereits Wirkung gezeigt: Illegale Graffitis sind aus dem Stadtbild von Paderborn weitgehend verschwunden.

In der Kategorie „Mittlere Unternehmen“ gewann das Projekt „Bürgerstiftung Hellweg- Region“ der Volksbank Hellweg . Die Stiftung unterstützt zahlreiche regionale Kulturprojekte wie die örtliche Musikschule oder den Kunstverein. Darüber hinaus ist es gelungen, eine ganze Reihe weiterer Partner für die Stiftung zu gewinnen. Ende 2004 zählt die Stiftung 26 Projektpartner, das Stiftungskapital wurde versechsfacht. Mit der Bürgerstiftung hat die Volksbank Hellweg ein Fundament gelegt, auf dem andere engagierte Betriebe aufbauen können.


Mit dem Projekt „Nummer gegen Kummer“ setzte sich die Deutsche Telekom AG in der Kategorie „Große Unternehmen“ gegenüber den Mitbewerben durch. Es handelt sich um eine bundesweite telefonische Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern. Im Rahmen des Projektes übernimmt die Deutsche Telekom die Gesprächsgebühren und bietet technische Dienstleistungen an. Großen individuellen Einsatz beweisen die Mitarbeiter der Deutschen Telekom AG, die die Ratsuchenden als ehrenamtliche Berater in ihrer Freizeit telefonisch betreuen.

In den engeren Kreis der Nominierten kamen beim Wettbewerb 2004:
Kategorie: Kleine Unternehmen:
R. Schneider GmbH & Co. KG, mit dem Projekt „ Kidsklinik- Wir putzen sie heraus“
EDV-Service Garz, Rügen, mit dem Projekt „Historie-Verantwortung-Zukunft“
Kategorie Mittlere Unternehmen:
HARTING KgaA, mit dem Projekt „Renovierungsarbeiten zum Erhalt des Neuen Theaters Espelkamp“
ESPRIT Consulting AG, mit dem Projekt „Day of Care“
Kategorie Große Unternehmen:
Ford-Werke, Köln, mit dem Projekt „Community Involvement- Programm“
Dresdner Bank AG, mit dem Victor-Klemperer-Preis „Kreativ für Toleranz“

 

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