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Corporate Citizenship

 

 

 

Preisverleihung
Betapharm setzt gezielt seine Kernkompetenz für gesellschaftliches Engagement ein.


Sieger bei den großen Unternehmen 2002:
Die Boston Consulting Group
involviert ihre Mitarbeiter in das Projekt business@school
.

 

 

 

 

 

Die Preisträger - Wettbewerb 2002

Bei der Unternehmensberatung Boston Consulting Group engagieren sich über hundert von insgesamt 550 BCGlern Jahr für Jahr freiwillig bei der Pro-bono-Aktion business@school. Die Unternehmensberater coachen Schüler bei der Entwicklung von Geschäftsideen, gehen dabei auf kritische, teilweise schwierige Charaktere ein und erwerben im Gegenzug selbst soziale Kompetenz. Das Unternehmen übernahm allein 2002 eine halbe Million Euro allein an Cash-Kosten, um mit 1200 Schülern und 200 Lehrern an 50 Gymnasien wirtschaftliche Fallstudien durchzuackern. Ein preiswürdiges Engagement, befanden die Präsidenten der Spitzenverbände BDI, BDA, DIHK und ZDH zusammen mit dem Chefredakteur der WirtschaftsWoche, die den Preis „Freiheit und Verantwortung“ zum zweiten Mal auslobten.

Preisträger in der Kategorie mittlerer Unternehmen war der Augsburger Arzneimittelhersteller betapharm . Die mittelständige Firma investiert, bei einem Umsatz von 60 Millionen Euro, jährlich eine Million Euro in das Projekt “Soziale Verantwortung“: Zusammen mit der Selbsthilfeeinrichtung Bunter Kreis helfen nahezu alle 300 Betapharm-Mitarbeiter bei der sozialmedizinischen Betreuung von schwerstkranken Kindern und chronisch Kranken. „Statt herkömmlicher Werbung“, sagt Geschäftsführer Peter Walter. Die „gelebte soziale Kompetenz“ werde von den Kunden, also Ärzten und Apothekern, wahrgenommen, und nach innen profitiere die Firma von einer stärkeren Motivation und einem besseren sozialen Verhalten der Mitarbeiter.

Der schwäbische Kaminbaumeister Axel Schmitz – der dritte Gewinner des Preises Freiheit und Verantwortung – beliefert zusammen mit anderen Handwerkern Kinderheime in Osteuropa mit wärmenden Öfen. Schwabe Schmitz etwa beziffert die Zeitungs- und Fernsehberichte über die Aktion Wärme für Kinder auf einen Anzeigenwert von 180 000 Euro. Seinen Umsatz konnte der Kaminbauer im vorigen Jahr um 35 Prozent steigern. Schmitz arbeitet bei seinem Osteuropa-Engagement mit anderen Handwerkern in einem Netzwerk zusammen.


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