Die Preisträger
- Wettbewerb 2001
Als Sieger des Wettbewerbs „Freiheit
und Verantwortung“ der vier Spitzenorganisationen der Wirtschaft
BDI, BDA, DIHK, ZDH und der WirtschaftsWoche wurde in der Kategorie
der großen Unternehmen die BMW AG für ihr Projekt „Schulen
im gesellschaftlichen Verbund“ ausgezeichnet. Der Autohersteller
lädt dabei Schüler in seine Werke, wo sie mithilfe von
Ausbildern, Werkmeistern und Azubis in kleinen Teams Projekte durchführen,
beispielsweise ein Schnittmodell des Boxermotors planen, fertigen
und montieren. Der damalige BMW-Vorstandsvorsitzende, Joachim Milberg,
der den Preis in Berlin entgegennahm, betonte die Nachhaltigkeit
des bürgerschaftlichen Engagements, mit der sich sein Unternehmen
als „Premiumanbieter“ aktiv in der Gesellschaft positionieren
wolle.
Bei den mittelgroßen Unternehmen gewann die
Tettnanger Firma VAUDE Sport den Preis „Freiheit und Verantwortung“.
Prämiert wurde ein Kinderhaus für die ganztägige
Betreuung von Ein- bis Zehnjährigen. Damit ermöglicht
VAUDE zahlreichen Müttern, überhaupt berufstätig
zu sein. Für das Unternehmen liegt der Eigennutz zum einen
in der Mobilisierung von Arbeitskräften in der von Arbeitskräftemangel
gekennzeichneten Bodenseeregion. Zum anderen ist für den Outdoorausrüster
ein ökologisches und soziales Image wichtig.
Als kleines
Unternehmen erhielt die Werbeagentur Xynias, Wetzel, v. Büren
den Preis für das Projekt „Tatendrang“. Die Agentur
half pro bono, der Münchener Freiwilligen-Agentur, bekannter
zu werden und mehr ehrenamtliche Helfer zu gewinnen. Dazu erhielt
die Freiwilligen-Agentur den Namen „Tatendrang“ und
den Slogan „Spenden Sie Zeit statt Geld“. Ein neues
Logo, Kooperations- und Sponsoring-Partner und Werbematerialien
halfen ebenfalls, die Zahl der Ehrenamtlichen bei der Freiwilligeninitiative
binnen kurzer Zeit zu verdoppeln.
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