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Corporate Citizenship

 

 

 

Die Vorträge des Symposiums 2005:

Jürgen Thumann, BDI-Präsident (Word-Datei)

Günter Verheugen, EU-Kommissar (Word-Datei)

Patrick Adenauer, ASU-Präsident (Word-Datei)

Michael Bürsch, MdB (Word-Datei)

Thomas Haberkamm, Altana (Word-Datei)

Jürgen Peters, IG-Metall-Vorsitzender (Word-Datei)

Prof. Gesine Schwan, Europa-Universität (Word-Datei)

Prof. Josef Wieland, KieM Konstanz (Word-Datei)

Wolfgang Gaiser, Dt. Jugendinstitut (Word-Datei)

Ulrich Kostenbader, Vodafone Stiftung (Word-Datei)

Reinhard Lang, upj(Word-Datei)

Gerrit Witschaß, Schule/Wirtschaft (Word-Datei)


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Gesellschaftliche Verantwortung - Herausforderung für Unternehmen

Im fünften Jahr ihres Wirkens hat die Initiative Freiheit und Verantwortung das Symposium „Gesellschaftliche Verantwortung – Herausforderung für Unternehmen“ am 16. Juni 2005 in Berlin durchgeführt .  Die Veranstaltung fand in einem schwierigen gesellschaftspolitischen Umfeld statt. Unternehmen waren aktuell mit dem Vorwurf konfrontiert, „vaterlandslose Gesellen“ zu sein, zu viele Arbeitsplätze ins Ausland zu verlagern und nicht genügend Arbeits- und Ausbildungsplätze im Inland zu schaffen.

BDI-Präsident Jürgen Thumann zeigte sich "tief verschreckt" über die Vorwürfe von Politikern, die  Wirtschaft verhalte sich unsolidarisch oder gar unpatriotisch, und über klassenkämpferische Vokabeln wie „Profitgier“ oder „Turbokapitalismus“. Der IG-Metall-Vorsitzende Jürgen Peters betonte, dass d i e Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung durch Unternehmen die Zukunftsperspektiven der sozialen Marktwirtschaft berühre. Leider seien die Alltagserfahrungen der Arbeitnehmer jedoch mehr und mehr von einer Unternehmenspolitik geprägt, die sich eben nicht an nachhaltigen Wachstumszielen, qualifizierter Arbeit und sozialem Ausgleich orientiert, sondern auf kurzfristige Renditeerwartungen fixiert ist.

Thumann, Peters und weitere Referenten kritisierten die Tendenz, dass Berater aus der Verantwortung der Unternehmen ein Geschäft  machten, um ihre Audits und Rating-Verfahren für nachhaltiges W achstum den Betrieben anbieten. Peters: "Hier wird auch viel Unfug getrieben und letztlich Geld „verbrannt“, das besser investiert werden könnte. Auch habe ich erhebliche Zweifel an Sinn und Seriosität von so genannten „Nachhaltigkeitsranglisten“." WirtschaftsWoche - Chefredakteur Stefan Baron betonte, Corporate Citizenship müsse sich sowohl für die Gesellschaft als auch für die Unternehmen selbst lohnen. Allerdings gebe es die Tendenz zu einem "Ablasskapitalismus", so Baron, wobei Unternehmen versuchten, sich mit gesellschaftlichen Aktivitäten nur dem Druck von NGOs zu entledigen, und dabei die eigenen ökonomischen Interessen vernachlässigten .

Schwerpunkte der diesjährigen Veranstaltung bildeten die Themen Wirtschaft und Jugend sowie Wirtschaft und Bildung. Die Beiträge der Referenten sind in der linken Spalte abrufbar.

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